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EGSB-Projekt

Erfolgreiche gehörlose und schwerhörige Menschen im Beruf

Welche Faktoren tragen wesentlich dazu bei, dass gehörlose und schwerhörige Menschen beruflich erfolgreich sind?

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Ertaubte Menschen

Wenn ein Kind nach dem Erwerb der Sprache gehörlos wird, also etwa nach dem 5. oder 6. Lebensjahr, dann ist es ertaubt. Bei erwachsenen Menschen kommt eine Ertaubung besonders häufig vor im Alter.

Ein ertaubter Mensch hat im Gegensatz zu gehörlosen Menschen schon eine lautsprachliche Entwicklung erlebt. Der Wortschatz und die Grammatik sind bereits ausgebildet und wurden über das Gehör erlernt. Je nach Alter der Ertaubung hat der Gehörverlust unterschiedlich schwere Folgen. Wenn die Betroffenen die Lautsprache weiterhin nutzen, müssen sie trainieren, damit die Artikulationsfähigkeit sowie die Deutlichkeit der Aussprache erhalten bleibt.

Spätertaubte Menschen werden plötzlich von der Welt der lautsprachlich Kommunikation abgetrennt. Trotzdem fühlen sich nicht den gehörlosen Menschen und der Gebärdensprachgemeinschaft zugehörig. Sie müssen Absehen und andere neue Kommunikationsmöglichkeiten erlernen. Diese Situation ist sehr schwierig. Viele spätertaubte Menschen werden depressiv oder sind selbstmordgefährdet. Helfen kann besonders der Kontakt zu Gleichbetroffenen.

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